Konzept
Auf dem Campus Adlershof der HU soll ein studentisches Begegnungszentrum von und für Studierende eingerichtet werden. Es soll sich um einen gemeinschaftlichen, fachbereichsübergreifenden Treffpunkt handeln. Diese Nutzung konnte auf Grund der Kostenreduzierung der Gesamtmaßnahme Adlershof keine Aufnahme in das genehmigte Raumprogramm finden. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass die universitären Einrichtungen in Adlershof von bis zu 7.000 Studierenden und Beschäftigten der Universität genutzt werden. Das studentische Begegnungszentrum soll im denkmalgeschützten "schallgedämpften Motorenprüfstand" entstehen, welches sich auf dem Vorplatz zwischen den Instituten Chemie, Physik und Windkanal befindet. Es soll in Zusammenarbeit mit der Humboldt-Universität von Studierenden geplant und betrieben werden. Als Veranstaltungsraum soll das studentische Begegnungszentrum für Veranstaltungen der Fachschaften, studentischen Initiativen und Institute in Adlershof sowie den Studierenden an sich zur Verfügung stehen. Das studentische Begegnungszentrum kann somit als Raum für Lesungen, Theateraufführungen, Konzerte, Partys etc. genutzt werden. Die Röhre im Motorenprüfstand soll sowohl von Seiten der Studierenden als auch der Humboldt-Universität als Träger des Gebäudes für z.B. Ausstellungen, Veranstaltungen gemeinsam genutzt werden. Das studentische Begegnungszentrum soll das "Leben auf dem Campus in Adlershof" repräsentieren und die Attraktivität der Universität in Adlershof fördern sowie identitätsstiftend wirken. Gelebte Technikgeschichte im Kontext des Aerodynamischen Park soll das Motto des studentischen Begegnungszentrum sein. Die Innenausstattung soll darauf abzielen und durch Informationen über den Motorenprüfstand und den Aerodynamischen Park unterstützt bzw. verstärkt werden. Das studentische Begegnungszentrum soll auch Raum für Arbeit auf dem Campus (Informationsveranstaltungen, FaKo, politisches und gesellschaftliches Engagement) geben. Das studentische Begegnungszentrum wird im Rahmen einer Initiative des StudentInnenParlament betrieben werden. Dieses Modell wird dem fachbereichsübergreifenden Gedanken am ehesten gerecht. Damit ist die Rechtsform und die Anbindung an die Studierendenschaft sowie an die Universität gewährleistet.


